VOM GRÜNDER

Warum es yesnohire gibt

Ich habe einmal einen Senior-Analysten eingestellt. Er bestand jede Runde. Starker Lebenslauf, solide Hard Skills, vernünftige Antworten — alles passte. Irgendetwas an ihm fühlte sich in den Interviews falsch an, aber ich konnte es nicht in Worte fassen. Die Deadlines brannten, also stellte ich ihn trotzdem ein.

Er entpuppte sich als Mid-Level-Spezialist mit einer sehr guten Senior-Imitation. Fünf Wochen später, direkt nach seinem ersten Gehalt, hörte er auf zu antworten. Anrufe, Nachrichten — Stille. Weg.

Dieses „irgendetwas stimmt nicht“ war ein Signal. Ich hatte nur keine Möglichkeit, es zu entschlüsseln.

Wer ich bin

Ich heiße Vadym Radionov. Ich bin seit über 10 Jahren im Produktbereich, zuletzt als Head of Product, und habe ein Team von null aufgebaut. Ich habe Analysten, Designer, Data Scientists, Product Manager — sogar C-Level — eingestellt. Ich war in mehr Interviews Hiring Manager, als ich zählen kann.

Einige dieser Einstellungen waren großartig. Andere haben mich Monate an Arbeit und Zehntausende von Dollar gekostet. Ich baue yesnohire nicht, weil ich eine Marktlücke entdeckt habe. Ich baue es, weil ich immer wieder in dasselbe Loch gefallen bin — und genau weiß, wie sich das anfühlt.

Vadym Radionov
Vadym Radionov
Gründer, yesnohire
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Warum Interviews immer wieder scheitern

Eindrücke lügen. Ein charismatischer Kandidat ist nicht dasselbe wie ein kompetenter. Interviews belohnen Menschen, die gut reden — nicht Menschen, die gut arbeiten.

Gleiche Antwort — gegensätzliche Urteile. Ohne gemeinsame Kriterien hängt die Bewertung davon ab, wer zugehört hat und in welcher Stimmung.

Fremdes Fachgebiet — blinder Fleck. Wenn du außerhalb deiner eigenen Expertise einstellst, kannst du Tiefe nicht beurteilen. Nur Selbstsicherheit.

Jeder dieser Punkte hat mich echtes Geld gekostet. Nicht metaphorisch — tatsächliches Geld. Wenn dich interessiert, was eine Fehleinstellung dich kostet, dafür gibt es einen Rechner.

Wie ich zu KI stehe

Ich baue ein KI-Produkt, und ich glaube nicht, dass KI entscheiden sollte, wen du einstellst.

yesnohire fällt keine Urteile. Es hört zu, bewertet Antworten nach konsistenten Kriterien, markiert die Momente, in denen ein Kandidat ins Vage abdriftet, und schlägt vor, wo du nachhaken solltest. Die Entscheidung ist deine — und bleibt deine.

Zu den Daten: Interviews sind sensibel. Deine Aufnahmen und Transkripte existieren für dich, nicht für mich — und du kannst sie jederzeit löschen.

Allein gebaut, offen gebaut

Ich baue das allein und öffentlich. Über Recruiting — vor allem über meine eigenen Fehler — schreibe ich auf LinkedIn.

Wenn du Menschen einstellst und dich hier etwas wiedererkennt, schreib mir. Ich lese alles.